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Plattdüütscher Nomeddag


 

Pflege der plattdeutschen Sprache


Ins Leben gerufen wurde dieser plattdeutsche Nachmittag im Februar 2000 von Irmgard Säland.
Im Klubzimmer des Ohl´s Gasthofes fand die erste Lesung statt. Zwölf Zuhörer hatten sich eingefunden.
Seitdem wird regelmäßig in den Wintermonaten, von Oktober bis April, jeden 1. Donnerstag im Monat die plattdeutsche Sprache gepflegt.

Heute kommen stets zwischen 50 und 60 Interessierte.

Vortragende sind heute Christa Eggers unbd Werner Breves.
Aber auch die Zuhörer können sich zu Wort melden und plattdeutsche Geschichten vorlesen.

 

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 Lange Jahre hat auch Werner von Bargen seine Zuhörer mit seinen Geschichten in den Bann gezogen.
Leider ist Werner von Bargen verstorben.
Er wird bei den plattdeutschen Nachmittagen fehlen.

 Nachruf für Werner von Bargen


Dat Hart is uns swoor. Wi köönt dat nich begriepen, dat Werner von Bargen nich mehr leevt,
hebbt letzt noch mit em snackt, un nu ......

Uns Fründ, de Mitstrieder för de plattdüütsche Sprook, is doot.

Al von`n Februarmoond 2000 op an, uns eerste plattdüütsche Nomeddag överhaupt,wöör Werner von Bargen een von de twölf Tohörers bi Ohl in Hemmoor. De Runn vergrötter sik von Mool to Mool, un Werner wöör jümmer dorbi.

Denn keum de Tiet, un he lees sübst vör, bit nu in´n April 2007, jümmer eenmol in`n Moond.
Man dat wi uns no de Sommerpaus in`Oktober nich weller seht,will uns nich in`n Kopp.

Trurig denkt wi an Werner sein klore un düütliche Stimm,wenn he Riemels un lange Geschichten in seine unverwesselbooren Platt to`n Besten geev.

Liekerveel wat sik dat ut Krüschan Holschen sien „Ik bünn dor toeerst op komen“ hannel oder „Jichenswat“ von Hans ut Hamm.

Werner lees mit so veel Lust un Leev vör, dat uns dat Tohören to`n besünners Beleevn worn.
Uns ward de Stimm fehl`n an de tokünftigen plattdüütschen Nomeddoogs. Wi ward em vermissen.

För sein Bereitschaft un all de Freud, de he uns schenkt hett, dankt wi em von Harten.
Dat sünd wi em schüllig. Werner von Bargen hett sik um de plattdüütsche Sprook verdeent mokt.

Irmgard Säland, Christa Eggers, Heino Grantz