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Rudolf Nowak


In Radowesitz im Sudetenland wurde Rudolf Nowak am 10. Juni 1922 geboren. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Kfz. – Handwerk und bestand am 12. Januar 1941 die Gesellenprüfung. Nach einigen Gesellenjahren in Teplitz / Schönau begann der Wehrdienst. Sein Einsatz während des 2. Weltkrieges erfolgte als Panzerführer und Kradmelder. Nach Kriegsende verschlug es ihn über die Elbe nach Westersode, wo er seine spätere Ehefrau Hilda kennen lernte, die er im Juni 1948 heiratete und mit der er zwei Töchter hatte.

Bei der Autowerkstatt Langbehn arbeitete Rudolf Nowak als Kraftfahrzeugmechaniker. Nach bestandener Meisterprüfung am 23.Oktober.1952 eröffnete er in Westersode am 6. Mai 1954 eine eigene Autoreparaturwerkstatt.

Seinem Hobby Motorradfahren blieb er weiter treu und nahm an vielen Sandbahnrennen teil. Seine ganz große Berufung aber war die Feuerwehr. Am 1.April 1948 trat Rudolf Nowak in die Feuerwehr Westersode ein. Er besuchte in den nächsten Jahren alle wichtigen Lehrgänge der LFS Celle und wurde regelmäßig befördert. Im Jahr 1964 wurde er zum Gemeindebrandmeister der damals selbständigen Gemeinde Westersode. Nach Bildung der Großgemeinde Hemmoor wurde er in 1968 der Gemeindebrandmeister der Gemeinde Hemmoor. Von 1972 bis 1985 übernahm er den Posten des Samtgemeindebrandmeisters der Samtgemeinde Hemmoor.

Rudolf Nowak war außerdem lange Jahre Kreisausbildungsleiter, Bereitschaftsführer der Feuerwehrbereitschaft Land Hadeln und stellv. Kreisbrandmeister.
Nach seinem Ausscheiden wählte der Samtgemeinderat ihn zum Ehrengemeindebrandmeister und Ehrenmitglied der Westersoder Wehr.

Als Auszeichnung erhielt er 1970 das Feuerwehrehrenkreuz 2 und von der Stadt Hemmoor 1985 die Ehrennadel. 1998 feierte er sein 50 jähriges Jubiläum bei der Feuerwehr Westersode. Neben seiner Feuerwehrtätigkeit aber waren seine großen Hobbies das „Basteln“ und „Tüfteln“ Sowie das Drechseln mit Holz. Für seinen Enkel konstruierte er u.a. eine große Eisenbahn, ein Auto und die Kinderfeuerwehr, die er gründete, erhielt ein einsatzfähiges Feuerwehrfahrzeug. Für den Rauch- und Unterstützungsklub Westersode drechselte er eine überdimensionale Pfeife. Auch der Westersoder Dorfbrunnen ist sein Werk. Seine selbstgefertigten Bollerwagen, Puppenhäuser und diverse Holzarbeiten fanden reißenden Absatz.

Am 11.Juni 2004 verstarb Rudolf Nowak. Neben seiner Ehefrau fand er auf dem Westersoder Friedhof seine letzte Ruhestätte.


Seine ganz große Berufung
 war die Feuerwehr